Malerisches kleines Fischerdorf an der Tromper Wiek - Vitt Südlich vom Kap Arkona liegt das Fischerdorf Vitt in einer Mulde am steinigen Ostseestrand der Tromper Wiek. Die 13 reetgedeckten Häuser des Ortes wurden von der UNESCO unter Denkmalschutz gestellt. Der Name de Ortes ( Vitt oder Vitte ) lässt sich herleiten von den Fischern, die früher während der Heringsfangsaison hier Quartier bezogen. Fischfang bestimmt noch heute den Alltag der Menschen und mancher Fisch wird noch wie früher gesalzen, in Tonnen eingelegt und somit konserviert. Die Häuser tragen keine Hausnummern sondern runenartige Zeichen und jedes dieser Symbole steht für ein Haus und wird auch auf sonstigen Besitz sowie für das Vieh verwandt. Kleinod dieses Ortes ist jedoch die achteckige Vitter Kapelle. Das ebenfalls reetgedeckte Kirchlein wurde 1806 nach Plänen von Karl - Friedrich Schinkel fertiggestellt. Die Initiative zum Bau dieser schlichten aber hübschen Kapelle ging vom damaligen Pastor Gotthard Ludwig Kosegarten aus. Er war es auch, der im Rahmen seiner seelsorgerischen Pflichten für die mit dem Fischfang beschäftigten Fischern Uferpredigten hielt. Nach der letzten Renovierung der Kapelle im Jahr 1990 schuf ein italienischer Künstler ein großflächiges Fresko an der Eingangswand im inneren der Kappelle. Der Ort Vitt ist vom Kap Arkona aus, vorbei an der Jaromarsburg, zu Fuß zu erreichen oder aber vom Parkplatz vor Putgarten aus mit der Arkona- Bahn bzw. der Pferdekutsche. Im Ort gibt es eine kleine Gaststätte, die allerdings nicht ganzjährig geöffnet ist. |